Zur Geschichte der TT‑Abteilung
Die Tischtennis-Abteilung des KSV Reichelsheim wurde im Spätsommer des Jahres 1963 im Gasthaus "Zum Adler"
gegründet; wobei zu erwähnen ist, dass schon vor dem Gründungsdatum Reichelsheimer TT-Spieler an inoffiziellen Wettbewerbsrunden
teilgenommen haben.
Gründungsmitglieder waren: Fritz Back, Helmut Born, Walter Dingeldein, Friedel Hildenbeutel, Jakob Hofmann, Friedrich
Hornung, Helmut Klar, Wolfgang Sasse, Ernst Trautmann, Hans-Jürgen Trautmann, Jochen Wahren.
Das erste Spiellokal damals war der Saal des Gasthauses "Zum Hirsch" (genannt: Hambals), danach schloss sich
ein Wechsel zu Familie Dingeldein im Gasthaus "Zum Adler" an.
Aus alten Berichten geht hervor, dass in den Wintermonaten die Beheizung der Spielräume derart problematisch war, dass
zuzweilen mit Handschuhen und warmer Oberbekleidung gespielt werden musste.
Von 1969 an diente die Turnhalle der Reichenbergschule als Spiellokal. Da diese kleine Turnhalle jedoch hoffnungslos
überbelegt war und sich die Mitgliederzahl der TT-Abteilung erfreulich vergrößerte, musste nach Ausweichspielräumen gesucht
werden. Zeitweise wurde der Trainings- und Verbandsspielbetrieb dann in die alte Schule Unter-Ostern, ins Vereinsheim des
Feuerwehrgerätehauses und auch in das Schützenhaus verlegt.
Für größere Veranstaltungen, zum Beispiel Bezirksmeisterschaften oder den internationalen Schaukampf chinesischer Weltklassespieler
anlässlich des 100-jährigen Bestehens des KSV, wurde die Großsporthalle der Georg-August-Zinn-Schule genutzt.
Nach Fertigstellung der neuen großen Reichenberghalle im Jahr 1994 konnte die TT-Abteilung den gesamten Trainings- und
Verbandsspielbetrieb in das derzeitige Spiellokal verlagern.
Die Mitgliederzahl der Tischtennis-Abteilung hatte sich zwischenzeitlich seit ihrer Gründung auf über 200 erhöht.
Die Tischtennis-Abteilung des KSV Reichelsheim bemüht sich derzeit mit drei Herren-Mannschaften sowie
mit einer Nachwuchs-Mannschaft im Rahmen des Verbandsspielbetriebes um größtmöglichen sportlichen Erfolg.
Die Damenmannschaft holte zuletzt 2018 in der Kreisliga ebenfalls den Titel, muss aber nach über 40 Jahren ständiger Präsenz im Wettspielbetrieb abgemeldet werden: Der Spielerinnenmangel lässt keine Teambildung mehr zu.
2020 hat es auch die erste Herrenmannschaft getroffen. Corona-bedingt und durch die daraus entstandene Personalsituation wurde erstmalig seit Bestehen der Tischtennis-Abteilung die Mannschaft aus der Bezirksklasse abgemeldet, da auch hier keine gesamte Mannschafts-Teambildung mehr möglich war.
2024 wurde bundesweit das Spielsystem von 6er auf 4er Mannschaften umgestellt. Dadurch konnten wieder 4 Mannschaften auf Kreisebene teilnehmen.
2026 wurde ein neuer Vorstand gewählt und Wolfgang Denger gab nach 18 Jahren sein Amt an Daniel Heil ab.
Die Förderung der Nachwuchsspielerinnen und -spieler schlägt sich immer wieder in guten Platzierungen auf Kreis- und Bezirksebene
nieder. Für mustergültig ausgerichtete Großturniere bzw. Meisterschaften fand die Abteilung schon oft hohe Anerkennung.
Über den leistungsorientierten Wettkampfbetrieb hinaus ist aber auch erwünscht, dass möglichst viele Hobbyspielerinnen
und -spieler in die Abteilung eintreten, die Trainingsstunden besuchen und das gesellige Leben der Abteilung bereichern.
Abteilungsleiter seit 1963
| Zeitraum | Name |
|---|---|
| 1963 – 1969 | Fritz Back |
| 1969 – 1978 | Ernst Trautmann |
| 1978 – 1982 | Gerd Pieschel |
| 1982 – 1983 | Ernst Trautmann |
| 1983 – 1986 | Ottmar Lode |
| 1986 – 1996 | Thomas Trautmann |
| 1996 – 2002 | Klaus Melk |
| 2002 – 2008 | Gerd Pieschel |
| 2008 – 2026 | Wolfgang Denger |
| 2026 – heute | Daniel Heil |